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Ich wusste noch nicht wie PDF Drucken E-Mail
28. September 2006

Ein Rückblick lässt mich erstarren, gefolgt von Erinnerungen, ein gepeinigtes Dasein, der verflossenen Zeit.
Berichte darüber wie man sich losreist, nicht hinaus treibt, sondern selbst hinaus steigt.
Ein lächeln, so hab ich am Ende doch gesiegt! Es ist nicht vorbei, sondern ich ringte mich durch, kontrollierend die Gedanken zu lenken, zu schalten, beliebig in einem Moment zu halten, bis zum Abschweifen, ich es wünsche.
Die Seele, wird so beschrieben als ein duschsichtbarer Ich-Begleiter. Ist dies nicht auch mein Gedanke gewesen? War es nur ein Abbild meiner Seele oder doch eine Zwiegestalt, hervorgerufen von Emotionen und beherrscht von Hass der Verdammten. Darauf aus, zu zerstören und das Innere der Existenz zu vergewaltigen. Brutale Szenarien, offenbart im selben Augenblick und am eigenen Leib.

Angst? Angst davor es holt dich wieder ein? - Nein!

Meine Gedankengänge weiten sich aus, werden zu komplex für irgendwelche schizophrenen Gedanken eines Kindes, zu durchdacht um den Schauder durchdringen zu lassen.
Man lässt sie regelrecht allein stehen, zurückgelassen, gefangen im eigenen Körper. Nur vereinzelte Versuche, zu erlangen des Geistes Wurzel, doch sie scheitern jedes mal an der regelrecht beherrschten Akzeptanz, in der sie ersticken und verstummen.

Bist du gerade allein? - Nein!

Vollkommenheit, so bewegt es mich zum Drang der Neugierde, zu wissen, was danach ist! Nach allem, was zuvor wohl bekannt war und uns nun anlockt, näher zu kommen und uns mit neuen Dingen zu füttern.
Und dennoch bewegt vom Gefühl der Enge und bedacht darauf etwas zu erfahren!

Bist du so zufrieden? - Nein!

Schemenhafte Bilder ziehen an mir vorbei. Immer vor den Augen,, man hat noch nichts erreicht und alles liegt auf halben Wege. Immer wieder hervorgeholt und dabei das nächste liegen gelassen, bis auch dies zu einer erneuten Aufnahme des Wiederholungsprozesses herbeigezerrt wird. Im Verlangen danach die Vollendigung zu erreichen ist es nur ein trauriges Spiel, ein Vor und Zurück und so kenne ich auch keinen Schritt voran.

Von dir selbst gehasst? – Nein?

Obwohl dies gleich einer Lüge kommt, so findet man sich doch manchmal in dieser Situation wieder, jedoch nicht in einem Ausmaße der Selbstignoranz und dem Wunsch danach die nächste Klinge der Sterblichkeit zu liebkosen.
Vielmehr jedoch ist es diese Unzufriedenheit, die Annahme, kein Ausweg wäre hier, man dreht sich im Kreis, ohne Hilfe und ohne Zuflucht?

Soll ich dir helfen? – JA!
Dann nimm meine Hand und komm zurück!

2003/24/11 by Schitzu

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