|
es ist nicht einfach zu vergessen aus vergangenen Tagen, der Versuch, die Hoffnung und am Ende doch das Versagen. So komme auch ich oft heute noch nicht zum Worte, es lauern Fremde und doch Vertraute am selben Orte. Flüstern, dann wieder Greischen, sie reden auf mich ein, ich muss hinhören, verflucht sollten sie alle sein. Aus Ecken und Wänden so treten sie hervor, ohne Anzeichen kommen sie und benutzen weder Tür noch Tor. Vorgespielt der Freund in der Not, der dich lenkt, doch im Ernstfall nur ein müdes lächeln schenkt. Dann gehässig und rechthaberisch, aber doch noch bemüht, bis er sich auftut und sich dir wiedersetzt; er in dir glüht. Was folgt ist das Gewitter, schnelles Geschwätz, immer wiederholende monotone Silben, ein Wörtergefetz! Der Verlust des Bezugs zur Realität sollte jetzt kommen, doch ich bin mit diesen Strom nicht mitgeschwommen. Ich versuche zu rennen, versuche zu schrei’n, doch sie lauern in mir und würden dort bleiben. Ich schrei noch lauter um sie zu überbieten, doch es hämmern noch heftiger die Gedanken, die mich besiegen! Ich verkriech mich verwirrt mit Händen an den Ohren, beängstigt in dunkle Ecken und wünschte ich wäre nie geboren. 199X/XX/XX by Schitzu
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst
|